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Codex Space Marines 11. Edition: Was mit deiner Armee wird
Kurz gesagt: Der Codex Space Marines für Warhammer 40.000, 11. Edition, ändert für eine bestehende Armee drei Dinge. 17 Einheiten wandern zu Legends, darunter Razorback, Predator und der klassische Dreadnought. Der Schwur des Augenblicks fällt weg, an seine Stelle treten die Kampfdoktrinen. Und die Punkte steigen, Armeen werden also kleiner. Legends-Einheiten bleiben zuhause, im Club und im Matched Play voll spielbar, auf Turnieren in der Regel nicht. Stand: 21. September 2026.Dein Razorback steht bemalt im Regal. Und jetzt?!Die Frage kriegen wir bei Heros Corner gerade fast täglich, seit Games Workshop 17 Space-Marine-Einheiten benannt hat, die den Codex verlassen.Die Eckdaten, Stand September 2026: Der Codex: Space Marines erscheint nach unserem Stand am 3. Oktober 2026, öffentlich bestätigt hat Games Workshop bisher nur den Monat. Vorbestellstart war der 19. September. 232 Seiten als Softcover im Schuber, 85 Datenblätter, 15 Kontingente, dazu eine Sammler- und eine limitierte Ausgabe. Unsere Vorbestellmenge ist ausgeschöpft, auf Deutsch wie auf Englisch. Die Bausätze der Welle sind lieferbar. Preise und tagesaktuelle Verfügbarkeit stehen auf der jeweiligen Produktseite.Welche Space-Marine-Einheiten werden Legends?Legends heißt: Das Datenblatt steht nicht mehr im Codex. Die Regeln bleiben trotzdem kostenlos verfügbar, sie wandern nur in den Legends-Bereich der Warhammer-40.000-App.Zwölf Einheiten bekommen dort ein vollständiges eigenes Datenblatt. Centurion-Sturmtrupp und Centurion-Devastortrupp Razorback, Predator Destructor, Predator Annihilator, Vindicator, Whirlwind Stormhawk-Abfangjäger, Stormtalon-Geleitschiff, Stormraven-Landungsschiff Hammerschlag-Sturmbunker Dreadnought, gemeint ist der klassische Erstgeborene. Redemptor, Brutalis und Ballistus bleiben. Fünf weitere werden legendäre Stellvertreter, auf Englisch Legendary Proxies. Das Datenblatt verschwindet, die Miniatur bleibt im Spiel. Taktischer Trupp zählt als Intercessortrupp, Devastortrupp als Desolatortrupp, Suppressortrupp als Inceptortrupp, Pedro Kantor und Uriel Ventris jeweils als Captain.Zwölf plus fünf, das sind die 17, von denen Games Workshop spricht.Und die Stellvertreter sind nur eine Übergangslösung. Taktischer Trupp, Sturmtrupp und Devastortrupp sollen eigene Legends-Datenblätter bekommen, Wochen bis Monate nach dem Codex. Du musst deinen bemalten Trupp also nicht auf Dauer als etwas anderes ausgeben.Woher diese Angaben stammen: Die Legends-Liste steht in der Ankündigung von Games Workshop vom 24. August 2026, auf Deutsch und auf Englisch. Die Einordnungen dazu kommen aus dem Video Space Marines Q&A vom 4. September auf dem Kanal von Games Workshop. Eine schriftliche Fassung davon gibt es nicht, und das Transkript war nicht abrufbar. Wir haben die Antworten aus zwei unabhängigen Mitschriften übernommen, von Sprues & Brews und von Spikey Bits, und schreiben das dazu, weil wir das Video nicht selbst ausgewertet haben. Die Kapitelmarken haben wir geprüft, die Fragen stehen bei 1:40, 2:43, 4:31, 8:53, 10:29, 15:14, 15:49, 18:46 und 21:43.Wird der Dreadnought Legends? Die Listen widersprechen sichJetzt der Teil, über den kaum jemand spricht.Games Workshop hat die Ankündigung am selben Tag auf Englisch und auf Deutsch veröffentlicht. Die englische Fassung listet zwölf Einheiten. Die deutsche listet elf. Es fehlt der Dreadnought.Das ist kein Übersetzungsdetail. Das ist der meistverkaufte Space-Marine-Bausatz der letzten dreißig Jahre. Ein Leser hat es am 26. August in den Kommentaren bei Brückenkopf angemerkt. Aufgelöst hat es bis heute niemand.Wir halten die englische Fassung für maßgeblich. Der Dreadnought wurde dort nachträglich ergänzt, die deutsche Seite blieb einfach stehen. Beweisen können wir es nicht. Wenn du einen klassischen Dreadnought für ein Turnier eingeplant hast, plan zweigleisig.Darf ich Legends-Einheiten noch spielen?Kommt drauf an, wo du spielst. Games Workshop trennt das sauber, im Netz wird es dauernd durcheinandergeworfen.Am Küchentisch, im Club, bei uns im Laden. Ja, ohne Einschränkung. Legends-Regeln sind offizielle Regeln und kostenlos. Ab der 11. Edition hängen sie am Codex-Eintrag in der App statt an einem eigenen PDF.Im Matched Play. Auch ja. Was wegfällt, ist die Pflege. Legends-Einheiten bekommen keine Balance-Updates mehr. Ihre Punkte bleiben stehen, während der Rest des Spiels weiterzieht.Auf Turnieren. Meistens nicht. Die Entscheidung liegt beim Veranstalter, nicht bei Games Workshop. Die großen Formate schließen Legends aus, die World Team Championship verbietet sie ausdrücklich. Frag beim Veranstalter nach, bevor du die Liste baust.Bei den legendären Stellvertretern ist die Lage entspannter. Du spielst keine Legends-Einheit, sondern eine reguläre Einheit mit einem anderen Modell darauf. Ein bemalter taktischer Trupp als Intercessortrupp geht auf den meisten Tischen durch. Turniere mit strenger Modellbindung gibt es trotzdem.Was ändert der Codex an den Regeln?Der Schwur des Augenblicks ist raus. Ersatzlos. An seiner Stelle stehen die Kampfdoktrinen, auf Englisch Combat Doctrines, die ältere Spieler aus früheren Editionen kennen. Angriffsdoktrin. Vorrücken hindert die Einheit nicht mehr am Angriff. Zerstörerdoktrin. Die Fernkampfattacken der Einheit erhalten Sturm. Taktische Doktrin. Ein Rückzug hindert nicht mehr am Schießen und am Angreifen. Eine Doktrin pro Einheit und Schlacht, mehr nicht. Captains dürfen ihrer Einheit eine Doktrin ihrer Wahl geben, einzelne Kontingente erlauben zusätzliche Nutzungen, und Roboute Guilliman hat schlicht alle drei dauerhaft aktiv.Die Profile ziehen an. Tacticus-Rüstung geht auf Widerstand 5, Phobos bleibt bei 4 und bewegt sich dafür 8 Zoll. Kampfmesser, Kettenschwerter und Bolzenpistolen gehen auf Stärke 5. Und Primaris dürfen jetzt im Rhino mitfahren, zwölf Plätze.Der Haken, und der ist echt: Die Punkte steigen. Games Workshop sagt offen, warum. Armeen sollen kleiner werden und sich wie Eliteeinheiten anfühlen. Wer bisher an der Obergrenze gebaut hat, nimmt künftig Modelle raus.Ordenstaktiken als Armeeregel gibt es nicht mehr. Die Identität deines Ordens läuft über ordensspezifische Kontingente, auf Englisch Detachments, und die liegen in der App. Die 15 Kontingente im Buch sind bewusst ordensneutral und nach Rüstungsmustern gebaut.Brauchst du den Codex, wenn du Index und App hast?Diesmal ist die Antwort anders als sonst, weil die Ordenskontingente jetzt in der App liegen und nicht im Buch.In der App findest du die Datenblätter, die Punktewerte, die Legends-Regeln und eben die ordensspezifischen Kontingente. Im Buch stehen zusätzlich die 15 Kontingente ausformuliert, rund hundert Seiten Hintergrund, der Sammlerleitfaden mit Bemalanleitungen und die Kreuzzugsregeln für Kampagnen. Ein Code schaltet den Buchinhalt zusätzlich in der App frei.Ehrlich gesagt: Wer nur Matched Play spielt und seine Listen am Handy baut, kommt ohne das Buch durch die Edition. Kauf es dann nicht aus Pflichtgefühl. Das Command Pack mit den Karten bringt dir am Tisch mehr als 232 Seiten, die zuhause im Regal stehen.Was wird aus meinen Erstgeborenen?Darum geht es eigentlich. Wer eine gewachsene Sammlung hat, hat Erstgeborene darin, auf Englisch Firstborn, oft eine ganze Kompanie.Zur hundert Mann starken Kompanie war die Antwort im Q&A kurz: weiterspielen. Erst über die Stellvertreter, später über die echten Legends-Datenblätter. Für den Turnierbetrieb löst das nichts. Sonst bleibt deine Kompanie eine Kompanie.In der Lore passiert gar nichts. Legends betrifft nur die Regeln. Die Erstgeborenen sterben nicht aus, weil ein Datenblatt umzieht. Ganze Orden können abgeschieden genug sein, um weiterhin überwiegend aus Erstgeborenen zu bestehen.Zwei Sachen noch. Intercessoren bekommen die Optionen der alten Taktischen Trupps nicht, die Rollen bleiben getrennt. Und bei gemischten Rüstungen in einer Einheit greifen die normalen Grundregeln, die zäheren Modelle fallen zuerst und schirmen den Rest ab.Blood Angels, Dark Angels, Space Wolves: was wird aus den Supplements?Ein gedrucktes Buch ist für keinen dieser Orden angekündigt. Ein Supplement bekommen sie trotzdem, nur digital. Für Space Wolves, Blood Angels und Dark Angels kostenlos. Der Zugriff auf gemeinsam genutzte Einheiten hängt weiter am Code aus dem gedruckten Codex.Warte also nicht auf ein Buch. Auf Regeln wartest du nicht lange. Blood Angels. Angelic Inheritors ist neu. Encarmine Speartip und Wrath of the Doomed kehren angepasst zurück. Dark Angels. Wrath of the Rock ersetzt Armour of Contempt und Leonine Aggression. Dazu Inner Circle Task Force und Darkflight Pursuit, das der Excursorschwadron das Schlüsselwort BATTLELINE gibt. Space Wolves. Champions von Fenris wurde grundlegend überarbeitet, beide Sagas kehren zurück. Graue Jäger dürfen sich vor dem Aufstellen in zwei Fünfertrupps teilen. Black Templars. Sie spielen jetzt auch mit den Kampfdoktrinen. Die Templergelübde sind keine Armeeregel mehr und hängen am Kontingent Eidgebundene Kreuzfahrer. Deathwatch. Neu ist Deathwatch Support. Damit baust du eine 500-Punkte-Streitmacht Deathwatch in jede Space-Marine-Armee ein. Bei den Erstgründungs-Orden sind sechs als Kern erkennbar. Die Sammlerausgabe bringt genau sechs wechselbare Embleme mit: Ultramarines, Raven Guard, Iron Hands, Imperial Fists, Salamanders und White Scars.Vorgestellt sind bisher zwei Kontingente, Forgefather’s Seekers für die Salamanders und Shadowmark Talon für die Raven Guard. Die Crimson Fists gehen leer aus, jedenfalls regelseitig, Pedro Kantor wird Stellvertreter. In der Lore lebt er und führt seinen Orden weiter an. Ein neues Modell gab es nicht.Was noch offen istWir schreiben es lieber hin, als es zu überspielen. Die vollständige Liste der 85 Datenblätter ist nicht veröffentlicht. Das Legends-Dokument der 11. Edition gibt es noch nicht. Es kommt in der Codex-Woche, dann in der App. Ob die Liste der 17 vollständig ist, hat Games Workshop nie gesagt. Erweitert wurde sie schon einmal. Wann die echten Legends-Datenblätter kommen, steht nicht fest. Ob gedruckte Ordens-Supplements folgen, ist offen. Sobald der Codex bei uns im Laden liegt, prüfen wir das gegen das Buch und ziehen diesen Ratgeber nach.Häufige FragenWann erscheint der Codex Space Marines für die 11. Edition?Anfang Oktober 2026. Die Vorbestellung läuft seit Mitte September 2026. Games Workshop hat öffentlich bisher nur den Monat genannt, nicht den Tag.Wird mein Razorback oder Predator noch spielbar sein?Ja. Legends-Regeln sind offizielle Regeln, sie bleiben kostenlos und liegen in der Warhammer-40.000-App. Zuhause, im Club und im Matched Play stellst du die Modelle weiter auf. Auf Turnieren meistens nicht.Warum listet die deutsche Ankündigung nur elf Einheiten?Weil sie nicht nachgezogen wurde. Die englische Fassung vom selben Tag nennt zwölf, der Dreadnought fehlt auf der deutschen Seite. Wir halten die englische für maßgeblich.Brauche ich den Codex, wenn ich Index und App habe?Zum Spielen nicht. Datenblätter, Punkte und die Ordenskontingente stehen in der App. Im Buch stehen zusätzlich der Hintergrund, der Sammlerleitfaden und die Kreuzzugsregeln für Kampagnen.Was ersetzt den Schwur des Augenblicks?Die Kampfdoktrinen, auf Englisch Combat Doctrines. Angriffsdoktrin für den Angriff nach dem Vorrücken, Zerstörerdoktrin für Sturm auf Fernkampfwaffen, taktische Doktrin für Schießen nach dem Rückzug. Eine pro Einheit und Schlacht.Dürfen Primaris-Marines im Rhino mitfahren?Ja, mit zwölf Plätzen. Damit fällt eine Einschränkung weg, die seit Einführung der Primaris bestand. Dein altes Rhino bleibt im Dienst, auch in einer reinen Primaris-Armee.Bekommen Blood Angels, Dark Angels und die anderen eigene Bücher?Ein gedrucktes Supplement ist nicht angekündigt. Ein kostenloses digitales dagegen schon. Der Zugriff auf gemeinsam genutzte Einheiten hängt weiter am Code aus dem Codex.Codex Space Marines vorbestellenDer Codex auf Deutsch und der Codex auf Englisch sind bei uns ausverkauft. Lass dich auf der Produktseite benachrichtigen, dann schreiben wir dir, sobald Nachschub da ist.Lieferbar sind die Bausätze der Welle: der Intercessortrupp mit zehn Modellen, die Expugnatorgarde mit Sprungmodulen, der Captain auf Bike, der Land Speeder, die Eradicators mit schweren Boltern und Kaius Konorius, ein Veteranen-Leibwächter der Ultramarines. Das ganze Sortiment steht unter Warhammer 40.000, 11. Edition und Space Marines.Und jetzt ihr: Welche Einheit aus eurer Sammlung trifft es? Schreibt es uns, wir nehmen die häufigsten Fälle in die Nachprüfung zum Release mit. Oder kommt im Laden in Bad Endorf vorbei, dann gehen wir eure Liste am Tisch durch.Verwandte Ratgeber: Die 11. Edition erklärt · Orks anfangen in der 11. Edition · Was der Einstieg wirklich kostet
Orks anfangen in der 11. Edition: Was du wirklich brauchst
Kurz gesagt: Für den Einstieg mit Orks brauchst du eine Box mit Boyz und einem Anführer, den Codex Orks und vier bis fünf Farben. Die Einstiegsbox „Dein Einstieg: Orks" liefert eine komplette Combat Patrol plus Farben und Pinsel in einem Karton. Willst du dazu die Grundregeln der 11. Edition und einen Gegner, nimm stattdessen die Armageddon-Box. Alles andere kaufst du, wenn die ersten zwanzig Orks bemalt sind. Orks, aber wo anfangen?! Die Auswahl ist groß, und seit die 11. Edition mit Orks als Startfraktion läuft, ist sie noch größer geworden. Dieser Ratgeber sortiert das Regal für dich: welche Box, welches Buch, welche Farben, und was du getrost liegen lassen kannst. Warum überhaupt Orks? Weil Orks Fehler verzeihen. Du hast viele Modelle, jedes einzelne ist billig, und wenn drei Boyz sterben, ist das eingeplant. Die Armee lebt vom Nahkampf und vom Vorwärtsrennen, das ist als Einsteiger leichter zu spielen als eine Armee, die auf Stellung und Feuerlinien setzt. Dazu kommt der Look: Orks dürfen schief sein, dreckig, zusammengeschraubt. Ein unsauber bemalter Ork sieht immer noch nach Ork aus. Der Haken, und der ist echt: Du bemalst viel. Eine Ork-Armee auf voller Spielgröße hat leicht doppelt so viele Modelle wie eine Space-Marine-Armee. Wer nur ungern malt, sollte das wissen, bevor die zweite Boyz-Box im Karton liegt. Wer gern malt, bekommt dafür mehr Modelle fürs Geld als bei fast jeder anderen Fraktion. Womit fange ich an: Armageddon-Box, Einstiegsbox oder Einzelboxen? Die Startboxen der 11. Edition sind für Orks gerade ungewöhnlich gut aufgestellt, weil Orks eine der beiden Startfraktionen sind. Dein Einstieg: Orks Für die meisten ist das die richtige Box. Dein Einstieg: Orks enthält laut Games Workshop eine komplette Combat Patrol, dazu elf Farben, einen Pinsel und eine Einführung. Du kannst damit sofort das Combat-Patrol-Format spielen und hast die Farben für die ersten Modelle gleich dabei. Die reine Combat Patrol: Orks ohne Farben kostet fast dasselbe, also nimm die Einstiegsbox, wenn beide da sind. Die Armageddon-Box Die Armageddon-Box ist das Startset der 11. Edition: 38 Ork-Modelle als Push-fit ohne Kleber, darunter Warboss, Weirdboy, Wartrakk und der Big Mek Dakkarig, plus die Space-Marine-Seite mit 23 Modellen, das Regelheft, ein Missionsdeck und ein Kampagnendeck. Das ist die beste Wahl, wenn du zu zweit startest oder die Grundregeln gleich mitkaufen willst. Bedenke nur: Die Hälfte der Box ist nicht deine Armee. Wer keinen Abnehmer für die Space Marines hat, zahlt für Modelle, die im Schrank bleiben. Die Box gibt es bei uns auf Deutsch und Englisch, beide Versionen sind limitiert auf zwei Stück pro Kunde. Einzelboxen Wer schon eine Box hat oder gezielt aufstockt, greift zu den neuen Bausätzen: Boyz sind das Rückgrat jeder Ork-Armee und der Bausatz, den du am häufigsten kaufen wirst. Ein Warboss führt sie an, und ein Trukk bringt sie schneller über den Tisch. Mit diesen drei Boxen und einer Einstiegsbox hast du mehr, als du in den ersten drei Monaten bemalen kannst. Die Nachbestellung kommt danach. Nicht vorher. Was bringt dir der Codex Orks? Der Codex Orks ist das Regelbuch deiner Fraktion. Laut Warhammer Community enthält er 15 Detachments, eine erweiterte Waaagh!-Armeeregel und Datasheets für über 50 Einheiten. Die Waaagh!-Regel erlaubt es, deine Orks für eine Runde in den Zustand „riled up" zu versetzen, mit Rettungswurf, Assault auf Fernkampfwaffen und Angriff nach dem Vorrücken. Im Buch steckt außerdem ein Code für die Warhammer-App mit laufenden Regelupdates. Brauchst du ihn am ersten Tag? Nein. Für die Combat Patrol reichen die Regeln in der Box. Der Codex wird wichtig, sobald du eine eigene Liste baust und ein Detachment wählst. Fünfzehn davon sind für einen Einsteiger eher zu viel als zu wenig, darum unser Tipp: Fang mit War Horde an, dem großen Allround-Detachment, und probiere die Spezialisten wie Green Tide oder Kult of Speed später. Ehrlich gesagt ist der Codex seit dem Erscheinen bei uns öfter vergriffen als da. Die aktuelle Verfügbarkeit siehst du auf der Produktseite. Welche Farben brauchst du für Orks? Aus dem Regal mit den Citadel-Farben brauchst du für den Start genau fünf Töne, nicht zwanzig. Haut zuerst: Waaagh! Flesh als Grundton, Warboss Green als Aufhellung darüber. Dann Leadbelcher für alles aus Metall, und das ist bei Orks viel, und Mournfang Brown für Leder, Holz und Kisten. Als fünften Ton nimmst du die Klanfarbe: Bad Moon Yellow für Bad Moons, ein Rot wie Khorne Red für Evil Sunz. Wer schneller fertig sein will, ersetzt die ersten beiden Töne durch eine Ein-Schicht-Farbe. Gutrippa Flesh aus der Contrast-Reihe oder Speedpaint Orc Skin aus dem Speedpaint-Sortiment von The Army Painter machen die Haut in einem Durchgang. Das bekannte Contrast Ork Flesh ist bei uns gerade nicht lieferbar, Gutrippa Flesh macht denselben Job. Grundiert wird schwarz oder hell, je nachdem, ob du die Modelle dunkel und dreckig oder leuchtend willst. Welche Grundierung wofür, steht im Grundier-Ratgeber, und welches Farbsystem generell zu dir passt, im Farben-Ratgeber je Fraktion. Und jetzt ihr: Welche Klanfarbe nehmt ihr? Gelb, Rot, oder gar keine, weil eh alles rostet? Schreibt es uns, wir sammeln die Antworten für den nächsten Bemal-Ratgeber. Was das kostet, Stand September 2026: Dein Einstieg: Orks liegt bei 108 Euro, die Armageddon-Box bei 192 Euro. Eine Box Boyz kostet 41,60 Euro, der Warboss 29,60 Euro, der Trukk 53,60 Euro. Citadel-Farben liegen bei 3,24 Euro je Base- und Layer-Topf, Contrast bei 5,67 Euro, Speedpaint bei 3,82 Euro. Das Chaos-Black-Spray zum Grundieren kostet 14,18 Euro. Ein Einstieg mit Einstiegsbox, fünf Farben und Spray liegt damit bei rund 140 Euro. Aktuelle Preise stehen auf der Produktseite. Häufige Fragen Müssen Orks grün sein? Nein. Die Haut ist bei Games Workshop grün, aber Klans wie die Bad Moons sind vor allem gelb, Evil Sunz rot, Goffs schwarz-weiß. Die Hautfarbe ist der kleinste Teil eines Orks. Reicht eine Combat Patrol zum Spielen? Ja, für das Combat-Patrol-Format, das genau dafür gedacht ist. Für volle Spiele auf 2000 Punkte brauchst du etwa das Dreifache bis Vierfache an Modellen. Das ist bei Orks der teure Teil. Brauche ich Kleber für die Armageddon-Box? Nein, die Modelle sind Push-fit und werden gesteckt. Die einzelnen Bausätze wie Boyz oder Trukk brauchen Plastikkleber und einen Seitenschneider, beides bekommst du im Laden. Passen die alten Ork-Modelle noch zur 11. Edition? Ja. Die Datasheets im Codex gelten für die Einheit, nicht für den Bausatz. Ältere Boyz aus dem Gebrauchtmarkt spielen sich genauso wie die neuen. Bereit für den ersten Waaagh!? Nimm Dein Einstieg: Orks, wenn du allein anfängst, die Armageddon-Box, wenn ihr zu zweit seid, und dazu fünf Farben. Alle lagernden Ork-Boxen findest du unter Warhammer 40.000, 11. Edition, die Farben unter Citadel-Farben. Und wenn du dir unsicher bist, ob Orks dein Ding sind: Komm im Laden in Bad Endorf vorbei, wir stellen dir am Regal eine Box neben die andere und du entscheidest. 📬 Nichts verpassen: Codex und Einstiegsboxen sind nach einem Release oft schnell weg. Der Release-Radar sagt dir rechtzeitig Bescheid. Und für deinen Start gibt es die Startklar-Checkliste als Gratis-PDF. Verwandte Ratgeber: Was der Einstieg in Warhammer 40.000 wirklich kostet · Die 11. Edition erklärt · Contrast oder Speedpaint: der Unterschied · Xenos-Guide: Orks, Necrons, Tyraniden und mehr
Contrast oder Speedpaint: Wo liegt der Unterschied wirklich?
Contrast und Speedpaint erledigen beide Farbe und Schatten in einer Schicht: Contrast deckt kräftiger, Speedpaint fließt williger und kostet weniger, und mischen lassen sich beide Systeme problemlos.
Welcher Pinsel für Miniaturen? Base, Layer und Shade erklärt
Zum Start reichen zwei Pinsel: ein Base-Pinsel für Flächen und ein Layer-Pinsel für Details. Der Shade-Pinsel lohnt erst, wenn du regelmäßig Washes über ganze Modelle ziehst.
Miniaturen grundieren: Chaos Black, Wraithbone oder Grey Seer?
Dunkle Armeen grundierst du schwarz, helle knochenfarben oder grau: Schwarz verzeiht Fehler, Hell lässt Farben leuchten, Spray geht schnell, Pinsel-Primer auch im Winter in der Wohnung.
Welche Farben brauchst du für deine Armee? Farbpläne für Space Marines, Orks, Necrons & Co.
Vier bis sechs Farben reichen für eine ganze Armee. Konkrete Farbpläne für Space Marines, Blood Angels, Necrons, Orks, Death Guard und Stormcast Eternals, mit Grundierung, Metall und Shade.
Necromunda Skirmish (2026): Der komplette Guide für Einsteiger und Umsteiger
Necromunda ist mit einer komplett neuen Edition zurück. Was im Core Set steckt, welche Gang zu dir passt und was du als Bestandsspieler wirklich brauchst.
Trench Crusade bemalen: Kilian von TheHobbyHotel zeigt seine ersten Miniaturen
Kilian von TheHobbyHotel bemalt seine ersten Trench-Crusade-Miniaturen und setzt sie auf K&K The Trenches Basing. Das ganze Video plus Tipps zum Grabenkampf-Look für deine Bases.
„War zum ersten Mal bei Heros Corner und bin echt begeistert. Ich war auf der Suche nach Warhammer-Miniaturen und Farben und wurde super freundlich und kompetent beraten. Der Laden wirkt von außen klein, aber die Auswahl drinnen ist überraschend groß, für jeden Bedarf war etwas dabei. Auch die Preise waren wirklich fair. Komme auf jeden Fall wieder!"
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„Starke Preise, schneller Versand, vorbildlicher Kontakt. Auf jeden Fall sehr zu empfehlen"
- Quayjin
„Bin wahnsinnig begeistert von Heros Corner, und ärgere mich ein bisschen, dass ich den Shop nicht schon früher entdeckt habe. Sehr gut sortiert, die haben das volle Sortiment an Warhammer und anderen, und praktisch alles auf Lager. Farben, Pinsel und Zubehör gibt's ebenfalls im Überfluss. Die Mitarbeiter und der Chef sind sehr engagiert, freundlich und beraten wirklich gut. Und zuletzt sind Sie auch preislich richtig attraktiv. Sehr zu empfehlen 😊"
- Georg Dangl, Local Guide
„Top Lieferung. Ware pünktlich da. Die frage die ich zum Produkt hatte, super schnell per Mail geklärt. Bin sehr zufrieden. Absoluten Empfehlung <3"
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„Toller Laden, sehr klein aber hat ne große Auswahl an Games Workshop Artikeln (Warhammer 40k, Age of Sigmar, etc) und einige andere Tabletop Systeme, bestimmt noch wachsendem Warensortiment. 🫶 Was mich sehr begeistert hat die Auswahl an Klemmbausteinen von verschiedenen Marken und kein Lego. 👍 Vielen Dank das es jetzt auch einen solchen laden in der Region gibt. Und danke für das nette Gespräch und die Beratung. ☺️ Macht weiter so. 🫶👍"
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